πΏβ° Zwischen Mondpyramide, Ravne-Park & Dunkelheit β°πΏ
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Am Montagmorgen begann der Tag – wie jetzt jeden Morgen – mit Atemübungen zusammen mit Silvana. Diese Übungen waren unter anderem dafür gedacht, uns auf die Aufenthalte in den Tunneln vorzubereiten. Dort unten ist der Luftgehalt außergewöhnlich gut und die Negativ-Ionisierung extrem hoch – auf einem Niveau, das man in der Natur nur sehr selten findet. Auch das gehört zu den Dingen, die dort bis heute nicht wirklich erklärt werden können.
Nach dem Frühstück ging es dann in den Ravne-Park. Dort haben wir den Ravne-3-Tunnel besichtigt, der normalerweise nur der Wissenschaft zugänglich ist.
Der Ravne-Park selbst ist ein ganz besonderer Ort. Er wurde geschaffen, um Menschen zusammenzubringen – unabhängig von Alter, Herkunft oder gesellschaftlichem Stand. Ein Ort der Begegnung und Verbindung.
ππ Hoch zur Mondpyramide
Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Mondpyramide.
Diesmal durfte ich zusammen mit Stefan in seinem selbstgebauten Geländewagen hochfahren. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen an meine Fahrten hoch zum Sanctuary erinnert. π
Oben angekommen machten wir eine ausführliche Tour über die Pyramide. Stefan zeigte uns verschiedene Stellen und erklärte uns, warum vieles dort für ihn eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist.
Es war spannend, ihm zuzuhören und die Orte selbst zu sehen. Manche Dinge wirken dort oben einfach anders.
ππ― Eine Stunde absolute Dunkelheit
Nach dem Abendessen ging es wieder in den Ravne-Tunnel.
Diesmal stand eine komplette Stunde in absoluter Dunkelheit an.
Der Beginn verzögerte sich allerdings etwas, weil sich noch andere Besucher im Tunnel befanden, die eigentlich schon draußen hätten sein sollen. Stefan musste erst sicherstellen, dass wir wirklich allein sind. Denn keine andere Gruppe außer Stefans Gruppen hat dieses Privileg, dort in völliger Dunkelheit zu sitzen.
Das ist für ihn auch eine große Verantwortung. Deshalb fragt er nach jeder Sitzung sehr genau nach, wie es jedem einzelnen Teilnehmer ergangen ist. Er beobachtet genau, wer mit der Situation gut umgehen kann und wer vielleicht Unterstützung braucht.
Wenn er merkt, dass jemand stabil genug ist, setzt er diese Person im Laufe der Woche immer weiter von der Gruppe weg – sodass man immer mehr allein mit sich selbst wird. Das ist nochmal eine ganz andere Erfahrung.
Für mich sind die Aufenthalte in den Tunneln grundsätzlich immer sehr intensiv und wohltuend. Dieses Jahr war es allerdings nicht ganz so stark wie beim ersten Mal. Ich merke selbst, dass das mit Themen zusammenhängt, die ich aktuell noch in mir trage und bearbeiten muss.
π³βͺοΈ Steinkugeln & Waldenergie
Am Dienstag ging es nach dem Atmen und Frühstück weiter zu der größten Steinkugel der Welt und später in den sogenannten Steinkugelwald. Den genauen Ort weiß ich leider nicht mehr, aber wir sind etwa anderthalb Stunden von der Lodge dorthin gefahren.
Dort gab es zuerst bosnisches Mittagessen – und auch Vegetarier kamen voll auf ihre Kosten. Das Essen war wirklich hervorragend.
Danach hatten wir etwa zwei Stunden Zeit, uns im Wald aufzuhalten. Dort verläuft ein Bachlauf, entlang dessen diese riesigen Steinkugeln liegen. Nach heftigen Regenfällen und Unwettern wurden sie vor einigen Jahren freigelegt.
Die Atmosphäre dort war unglaublich ruhig und gleichzeitig sehr kraftvoll.
ππ Bell Tower & tiefe Stille
Am Abend ging es dann wieder in einen Tunnelbereich – diesmal allerdings nicht in den Ravne-Tunnel selbst, da dort gerade Wartungsarbeiten liefen. Stattdessen waren wir im sogenannten Bell Tower, der ebenfalls Teil des Ravne-Parks ist.
Das ist ein abgeschlossener Raum ohne weitere Tunnelgänge. Trotzdem befinden sich auch dort Dinge und Messwerte, die sich wissenschaftlich nicht wirklich erklären lassen.
Dort machten wir erneut unsere Dunkelsitzung.
Je länger man in absoluter Dunkelheit sitzt, desto mehr merkt man, wie sehr unser gesamtes System eigentlich ständig auf äußere Reize ausgerichtet ist. Wenn plötzlich alles wegfällt – Licht, Orientierung, Bewegung – passiert etwas mit einem selbst.
Es ist schwer zu erklären. Man muss es erleben.
β¨ Manche Orte wirken nicht laut – sondern still. Und genau diese Stille verändert etwas in einem.
Egbert
πππ
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